Brahmas


Brahmas

erfreuen sich bei Hobbyzüchtern zunehmend großer Beliebtheit und werden oft auf Geflügelausstellungen gezeigt. Hier erregen sie durch ihre Größe und ihre attraktiven Farben stets große Aufmerksamkeit. Geschätzt wird auch ihr ruhiges, ausgeglichenes Wesen, das sie ihrem Besitzer gegenüber sehr zahm und zutraulich werden lässt.

Sie scharren recht wenig und schonen daher die Grasnabe im Wiesenauslauf. Brahmas akzeptieren auch sehr niedrige Umzäunungen und fliegen im allgemeinen nicht darüber. Gegenüber Witterungseinflüssen, insbesondere winterlicher Kälte, sind sie widerstandsfähiger und härter als die meisten anderen Hühnerrassen. Auch die Küken sind sehr robust und nicht sonderlich anfällig für Erkältungen.

Brahmas wachsen im Verhältnis zu ihrem großen Körper sehr rasch. Sie müssen schon im Jungtieralter einen kräftigen Körperbau bzw. ein starkes Knochengerüst entwickeln. Es ist daher wichtig, dass diese Entwicklung mit dem Wachstum Schritt hält. Keinesfalls dürfen die Tiere gemästet werden. In Einzelfällen kann es notwendig sein, besonders schnell wachsende Jungtiere mit Vitaminpräparaten, die auch das Vitamin D enthalten, zu versorgen.

Im allgemeinen sind Brahmas mit 6-7 Monaten (Hennen) bzw. 7-8 Monaten (Hähne) voll entwickelt. Sie legen aber noch im 2. und 3. Lebensjahr an Masse und Gewicht zu.

Ältere Tiere verfetten leicht, wenn Fütterung und Haltung nicht ganz ihren Bedürfnissen angepasst ist. Viel Bewegung, Grünfutter und ein eiweißhaltiges Grundfutter sind notwendig, um sie stets in bester Verfassung zu halten.

Brahmas sind keine ausgesprochenen Legehühner, weisen aber eine durchaus befriedigende Legeleistung ( ca. 140 Eier im ersten Legejahr ) auf, die sich auch auf die weiteren Legejahre verteilt. Sie sind gute Winterleger.

Sie sind als Lieferant eines guten Fleisches seit jeher bekannt. Es besitzt eine vorzügliche Qualität, ist mit kleinsten Fettfasern durchwachsen und sehr zart. Auch mehrjährige Tiere bringen immer noch ein wohlschmeckendes Fleisch, das weder zäh noch trocken ist.